Zum letzten Kampftag fahren die Holler nach Walheim / Aachen

(we) „Nerven behalten und den Sack zu machen.“ Ist die Parole des Holler Coach Maxime Lambert zum letzten Kampftag der diesjährigen Judo-Bundesliga-Saison. Seit fünf Kampftagen halten die Holler den zweiten Tabellenplatz und wollen ihn nun auch am letzten Kampftag verteidigen. Die Holler Mannschaft will zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte die Qualifikation für das Finale erreichen. Im Finale wird der Titel des deutschen Vereinsmannschaftsmeisters zwischen den beiden besten Mannschaften der Gruppe Nord und der Gruppe Süd ausgekämpft.

Eine Niederlage oder auch nur ein Unentschieden dürfen sich die Holler gegen die Walheimer nicht leisten, weil die Potsdamer ganz dicht hinter ihnen sind. Die Potsdamer haben in dieser Saison nur gegen Hamburg und gegen Holle verloren. Die Holler haben gegen Witten am ersten Kampftag nur ein Unentschieden erreicht und haben daher nur einen Punkt Vorsprung. Potsdams letzter Gegner in dieser Saison ist Spremberg, die vielleicht auf eigener Matte in uralter Rivalität, es den Potsdamern noch mal zeigen wollen, weil ihre Saison nicht besonders gut verlaufen ist. Aber darauf wollen die Holler nicht bauen – sie wollen den Sieg sicher nach Hause bringen.

„So wie bei uns die Stimmung ist, müssten wir das packen“ ist sich Mannschaftssprecher Robert Barwig sicher. „Die Walheimer haben zum Anfang der Saison stark begonnen und vordere Tabellenplätze eingenommen. Aber dann wurde klar, sie hatten die Mannschaften vom Tabellenende und konnten gut punkten und die vom oberen Tabellenbereich kamen später und dann haben sie verloren. Sie haben bislang nur zweimal gewonnen und zum Schluss alle drei Begegnungen verloren. Das müssten wir packen.“

Die letzte Begegnung mit den Walheimern gab es 2014 in Holle und die Holler gewannen 9:4. „Wir wollen sie trotzdem nicht unterschätzen. Sie haben eigentlich eine gute Truppe und es schon verwunderlich, dass sie nicht mehr rausgeholt haben.“

Bislang hat die Holler Mannschaftsführung noch keine großen Absagen erhalten und geht von einer Aufstellung aus, wie sie bislang immer erfolgreich war.

Foto: Kathrin Stille „Vor 4 Jahren holte Maxi Schrader einen von neun Punkten“