Die Holler müssen zum Deutschen Meister nach Hamburg

Mit gemischten Gefühlen fahren die Holler zum amtierenden Deutschen Meister, dem Hamburger Judo Team. Auch im dritten Jahr in der 1. Bundesliga rechnet sich das Team Judo in Holle – SD Admin Team keine großen Chancen aus.

„Wir wissen, dass wir ordentlich eins auf die Ohren bekommen. Letztendlich geht es darum, wieviel Punkte können wir überhaupt holen und verlieren wir nicht ganz so heftig wie die anderen Mannschaften.“ Merkt der Holler Coach Maxime Lambert über die kommende Begegnung ganz nüchtern an. Die Hamburger haben 11:3 gegen Bottrop, 11:3 gegen Witten und 12:2 gegen Spremberg gewonnen. Die Hamburger, schon im letzten Jahr sehr stark, haben sich noch mal deutlich verstärkt. Mit großer Verwunderung innerhalb der Liga gelang es den Hamburgern sehr gute Judoka von den Abensbergern, die jahrelang den Titel des Deutschen Meisters gewannen, abzuwerben. Die beiden Hannoveraner Dimitri Peters (bis 100 kg) und André Breitbarth (+100 kg) haben überraschend nach Hamburg gewechselt. Nicht ohne Grund wird für Hamburg eine Titelverteidigung vorausgesagt.

Die Holler wollen nicht kneifen und versuchen maximal aufzustellen, um auch für sich in der Unterbewertung zu punkten. Ihr Ziel ist es, im September in die Play-off-Runde zu kommen und dafür müssen sie unter den ersten Vier sich platzieren. Es scheint so, dass die Hamburger und Potsdamer die beiden ersten Plätze unter sich ausmachen, während für die Plätze drei und vier noch alles möglich ist. Die Holler haben zurzeit den dritten Platz in der Tabelle, den sie nach dem kommenden Kampftag wahrscheinlich verlieren werden. Zeitgleich treten Spremberg gegen Potsdam und im Lokalderby Witten gegen Bottrop an.

Die Vorrunde endet mit dem fünften Kampftag zwei Wochen später in Holle. Dann treten die Holler gegen Witten an.