Die Holler können auch wieder siegen

Mit einem klarem 10:4 (88:34) gegen den JC 66 Bottrop holte sich die Mannschaft Judo in Holle SD ADMIN Team zwei wichtige Siegpunkte und ist von Platz vier auf Platz drei in der Tabelle nach vorne gezogen. In der zweiten Begegnung des Tages teilten sich die Potsdamer und die Wittener die Punkte. Potsdam hat zeitweilig die Tabellenspitze übernommen und Witten ist unverändert auf dem fünften Platz geblieben. Die Begegnung zwischen Hamburg und Spremberg wurde um eine Woche verschoben. Das Ergebnis wird auf die Tabellenplatzierung von Holle keinen Einfluss haben.

Etwas Verunsicherung und auch leisere Töne herrschten im Vorfeld vor, wollte man nicht den Mund zu voll nehmen, nachdem der letzte Kampftag gegen Spremberg nach einer sehr sicheren Führung im ersten Durchgang letztendlich mit einem Unentschieden endete. Die Selbstsicherheit erhielt auch einen wichtigen Dämpfer durch Krank- und Verletzungsmeldung in der schwierigen Gewichtsklasse bis 60 kg. „Wir hatten auf beide Punkte gesetzt, weil wir in diesem Jahr eigentlich da gut besetzt sind und dann das. Das war ein Geschenk an die Bottropper. Das unangenehme ist in dieser Gewichtsklasse, dass nicht hochgesetzt werden kann. In jeder anderen Gewichtsklasse kann ein leichterer antreten, nur nicht in der leichtesten.“ Im Gegenzug hatten die Bottropper das Pech, dass sie in der 66er auf ihre beiden Kämpfer verzichten mussten, weil die von Berlin kommend, nicht rechtzeitig zum Wiegen kamen und somit für diese Begegnung gesperrt waren.

Der erste Durchgang ging an die Holler und sie holten alle Punkte bis auf die nicht besetzte Gewichtsklasse. Zur Pause stand es 6:1. Die Punkte holten Arne Koch (66), Robert Barwig (73), Jim Hejman (81), Mistral Janssen (90), Viktor Semenko (100) und Benjamnin Bouizgarne (+100). Die Schwäche der Holler zeigte sich häufig im zweiten Durchgang, weil Punkte durch unnötige Patzer verloren gingen. Und sie verloren drei Punkte, aber holten auch vier Punkte durch Maxime Junghänle (66), Jim Hejman (81), Mistral Janssen (90) und Lukas Rollwage (+100).

„Diesmal ging unser Konzept auf und die eingegangenen Risiken entwickelten sich nicht zur Pechsträhne.“ Als sichere Bank entpuppten sich erneut die beiden Holländer Jim Hejmann und Mistral Janssen, weil sie ihre vier Punkte für die Mannschaft gewannen. Aber auch Viktor Semenko beeindruckte gegen den Weltklasse Judoka Antonio Ciano aus Italien, genauso Benjamnin Bouizgarne gegen den deutlich älteren Holländer Daniel Meeuwesen, der vor einigen Jahren noch zur Weltspitze gerechnet wurde.

Im Juni geht es weiter. Dann fahren die Holler nach Hamburg, hier machen sie sich keine Hoffnung den Hamburgern die erste Saisonniederlage zu verpassen. Hier wird es mehr darum gehen, weniger Punkte abzugeben als die anderen Mannschaften, um eine Platzierung für das Play-off zu bekommen. Spannend wird es dann in der darauffolgenden Begegnung gegen Witten, weil in dieser Begegnung die entscheidenden Platzierungspunkte geholt werden.