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Die Holler Judoka gewinnen Bronze im Bundesligafinale

In der ausverkauften Wandsbeker Halle in Hamburg gewann die Mannschaft von Judo in Holle SD ADMIN Team im Bundesliga Finale zur Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaft die Bronzemedaille. Nicht unerwartet holte sich der Gastgeber, das Judoteam Hamburg, zum dritten Mal in Folge den Titel. Sie besiegten den zwanzigfachen Deutschen Meister, den TSV Abensberg aus Bayern mit 11:3 (104:30). Die Hamburger hatten sich zuvor in der Vorrunde mit einem 11:3 gegen den Münchener Verein TSV Großhadern klar in das Finale qualifiziert

Zu der Finalrunde hatten sich die jeweils beiden Ersten der Gruppe und Nord und Süd qualifiziert. In der Vorrunde mussten zum Auftakt die Holler gegen Abensberg antreten und den Hollern wurde keine großen Chancen eingeräumt. Doch in der Hinrunde der ersten sieben Einzelbegegnungen drehten die Holler mächtig auf. Ihren ersten Kampf verloren sie, aber dann legten die Holler nach. Robert Barwig (-73 kg), Mistral Janssen (- 90 kg) und Jörg Onufriev (- 60 kg) holten mit Ippon-Wertung die nächsten drei Punkte. Da stand es auf einmal 3:1 für Holle und es roch nach einer Sensation. Ganz überraschend ging im folgenden Kampf Soshin Katsumi (- 81 kg) mit einer Unterbewertung in Führung, die er bis kurz vor Kampfende gut halten konnte. Aber zwei Sekunden vor Kampfende konnte Benjamin Münich ausgleichen. Im Golden Score reichte es nicht mehr, der Abensberger holte eine weitere Wertung und gewann diesen Kampf. Damit brach für die Holler die Serie und zur Pause stand es 3:4. Die Holler gaben sich für die Rückrunde nicht geschlagen, im Gegenteil, mit diesem knappen Ergebnis fühlten sie sich ermutigt und gingen zuversichtlich in die Rückrunde.

 

Die Abensberger hatten für den Pflichtwechsel von drei Kämpfern das bessere Potential, weil sie tastsächlich ihre Kämpfe besser bestreiten konnten. Die Holler nur noch zwei Siegpunkte durch Mistral Janssen (- 90 kg) und Danny Paul Kiel (- 60 kg). Letztendlich stand es 5:9 (47:84) und die Holler hatten einen guten Kampf geboten, den viele in der Halle nicht erwartet haben.

„Dieses gute Ergebnis, auch wenn es eine Niederlage war, hatte keiner von uns erwartet.“ Bewertete der Holler Coach Christophe Lambert den bislang höchsten Mannschaftserfolg in der Holler Sportgeschichte. „Wir haben oben gut mitgemischt und uns teuer verkauft. Die Abensberger hatten im ersten Durchgang schon einen nervösen Blick als sie nicht Tritt fassen konnten und gleich in den Rückstand gerieten. Der Kernkampf war dann der in der Gewichtsklasse – 81kg. Den Punkt hätten wir zwei Sekunden vor dem Kampfende nicht abgeben müssen. Das hat vieles geprägt und auch entschieden. Trotzdem, das war von der Mannschaft eine geile Nummer – daher von mir ein großes Kompliment. Ich wäre liebend gerne auch auf die Matte selbst gegangen; in der Halle war eine tolle Stimmung, unsere Fans haben uns gar stark angefeuert. So was macht Spaß; das ist das Salz in der Suppe nach den vielen Opfern beim Training.“

 

Fotos von Kathrin Stille mit spektakulären Wurfansätzen von Philipp Dahn, Robert Barwig, Jörg Onufriev, Christophe Lambert als Coach, der seine Stimme verlor.

 

 

 

Die Holler Judoka im Bundesligafinale

Nach dem zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga Gruppe Nord, hat sich die Holler Mannschaft Judo in Holle SD ADMIN Team für das Finale zur Deutschen Vereins Mannschaftsmeisterschaft qualifiziert, das in Hamburg, Sporthalle Wandsbek ausgerichtet wird. Aus der Gruppe Nord hat sich noch das Judoteam Hamburg qualifiziert, was nach zwei Titelerfolgen das Triple unbedingt voll machen will. Neben diesen beiden Mannschaften haben sich noch die beiden ersten aus der Gruppe Süd qualifiziert – der TSV Abensberg und der TSV Großhadern aus München.

Kommenden Samstag um 11:45 Uhr hat das Holler Team den Auftaktkampf gegen den zwanzigfachen Deutschen Meister TSV Abensberg. Nach dem ersten Durchgang treten die Hamburger gegen die Münchener an. Anschließend haben die Holler den zweiten Durchgang quasi als Rückrunde erneut gegen die Abensberger. Aus dem Gesamtergebnis der vier Mannschaften werden die beiden jeweiligen Sieger das Finale bestreiten.

Allgemein wird davon ausgegangen, dass das Finale von den beiden jeweiligen Gruppenersten, TSV Abensberg und Judoteam Hamburg bestritten wird. Wer es letztendlichen machen wird, da wagt keiner eine sichere Prognose. Beide Mannschaften sind stark aufgestellt, wobei eher die Hamburger das größere Gewicht auf der Waagschale haben, da in ihren Reihen große Teile des Nationalkaders stehen.

Ein kleines Handicap müssen die Holler wegstecken, weil einer ihrer Coaches nicht dabei sein kann, Maxime Lambert. Dafür ist sein Bruder Christophe am Mattenrand, wenn er für den Samstag dienstfrei von der Kölner Feuerwehr als Notarzt bekommt. Dank WhatsApp werden im Vorfeld die wichtigsten Aufstellungsüberlegungen ausgetauscht.

„Dieses Finale ist mein Traum gewesen“ offenbart Christophe Lambert. „Ich wollte schon immer gegen Abensberg antreten, eigentlich noch als Kämpfer. Mit der Mannschaft aus Abensberg verbindet mich einiges. Viele der Kämpfer kenne ich noch aus meiner aktiven Zeit und 2013 durfte ich beim Europacup in Paris als Teil der Mannschaft mit antreten. Wir haben damals kurz vor Weihnachten den Titel geholt“ Es war damals für Abensberg der letzte von sieben Titelgewinnen. Danach gab es noch Bronze und Silber.

Im Gegensatz zu Hamburg und München gehört Abensberg mit seinen knapp 14.000 Einwohnern eher zu den kleinen Orten in Deutschland. Dafür ist der bayrische Verein aus dem südlichen Altmühltal und 40 km von Regensburg entfernt, schon seit langem eine Kaderschmiede für Leistungsträger im deutschen Judo. Zudem haben sie viele Impulse gerade in die deutsche Bundesliga gegeben, um die Judo-Bundesliga im allgemeinen Sportgeschehen aufzuwerten. Erst 2015 brach die Serie, indem der bayrische Mitkonkurrent aus Großhadern den Titel holte. 2016 zogen die Abensberger ihre Mannschaft zurück, um ihre vier deutschen Olympioniken für Rio nicht noch durch die Bundesliga zu belasten. Mit ihrer 2. Mannschaft in der Regionalliga war der Wiederaufstieg ein Jahr später in die 2. Bundesliga sicher. Nun, 2018, sind sie wieder vorne dabei und mussten mit zwei Unentschieden gegen Esslingen und Leipzig zwei Punkte einbüßen.

Zwischenzeitlich hatten die Hamburger für die Saison 2016 einen wichtigen Großsponsor als Unterstützer gewonnen. Er sorgte mit viel Geld massiv für neue Kämpfer. Auf Anhieb kamen die Hamburger zum ersten Mal ins Finale und holten den Titel. Im Folgejahr konnten sich die Hamburger mit noch mehr Nationalkadern und auch hochkarätigen Kämpfer aus der internationalen Szene verstärken. Der zweite Titelgewinn war somit keine Überraschung mehr. Gelegentlich haben die Hamburger damit auch ein Problem, wenn zeitgleich internationale Turnier oder Meisterschaften anstehen. Dann ist die erste Reihe nicht mehr für die Hamburger auf der Matte. Und dann kann es auch mal eng werden, so geschehen im September gegen die Holler, als die Holler nur 6:8 auf eigener Matte verloren.

„Na klar, rechne ich mir nicht viel aus. Aber wenn wir gleich mit der Niederlage im Kopf auf die Matte gehen, dann verlieren wir sicher. Das ist ja das Schöne am Wettkampf – es gibt auch mal Überraschungen und dann stehen wir vielleicht im Finale. Außerdem haben wir jetzt schon die Bronzemedaille sicher. Das ist das höchste, was wir als Mannschaft bislang erreicht haben.“ Und noch ganz träumerisch fügt er hinzu „Und nächstes Jahr dürfen wir beim Europacup antreten. Die Qualifikation haben wir jetzt schon. Nur das Geld haben wir noch nicht dafür.“

Wer in Hamburg als Zuschauer nicht dabei sein kann, hat immer noch die Möglichkeit, über Sportdeutschland das Geschehen live im Internetfernsehen mitzuverfolgen. Dabei ist fast zeitgleich, nämlich im Wechsel, das Finale der Frauen in Backnang.

http://sportdeutschland.tv/judo/bundesligafinale-konferenz

Zum letzten Kampftag fahren die Holler nach Walheim / Aachen

(we) „Nerven behalten und den Sack zu machen.“ Ist die Parole des Holler Coach Maxime Lambert zum letzten Kampftag der diesjährigen Judo-Bundesliga-Saison. Seit fünf Kampftagen halten die Holler den zweiten Tabellenplatz und wollen ihn nun auch am letzten Kampftag verteidigen. Die Holler Mannschaft will zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte die Qualifikation für das Finale erreichen. Im Finale wird der Titel des deutschen Vereinsmannschaftsmeisters zwischen den beiden besten Mannschaften der Gruppe Nord und der Gruppe Süd ausgekämpft.

Eine Niederlage oder auch nur ein Unentschieden dürfen sich die Holler gegen die Walheimer nicht leisten, weil die Potsdamer ganz dicht hinter ihnen sind. Die Potsdamer haben in dieser Saison nur gegen Hamburg und gegen Holle verloren. Die Holler haben gegen Witten am ersten Kampftag nur ein Unentschieden erreicht und haben daher nur einen Punkt Vorsprung. Potsdams letzter Gegner in dieser Saison ist Spremberg, die vielleicht auf eigener Matte in uralter Rivalität, es den Potsdamern noch mal zeigen wollen, weil ihre Saison nicht besonders gut verlaufen ist. Aber darauf wollen die Holler nicht bauen – sie wollen den Sieg sicher nach Hause bringen.

„So wie bei uns die Stimmung ist, müssten wir das packen“ ist sich Mannschaftssprecher Robert Barwig sicher. „Die Walheimer haben zum Anfang der Saison stark begonnen und vordere Tabellenplätze eingenommen. Aber dann wurde klar, sie hatten die Mannschaften vom Tabellenende und konnten gut punkten und die vom oberen Tabellenbereich kamen später und dann haben sie verloren. Sie haben bislang nur zweimal gewonnen und zum Schluss alle drei Begegnungen verloren. Das müssten wir packen.“

Die letzte Begegnung mit den Walheimern gab es 2014 in Holle und die Holler gewannen 9:4. „Wir wollen sie trotzdem nicht unterschätzen. Sie haben eigentlich eine gute Truppe und es schon verwunderlich, dass sie nicht mehr rausgeholt haben.“

Bislang hat die Holler Mannschaftsführung noch keine großen Absagen erhalten und geht von einer Aufstellung aus, wie sie bislang immer erfolgreich war.

Foto: Kathrin Stille „Vor 4 Jahren holte Maxi Schrader einen von neun Punkten“

Holle unterliegt dem zweifachen Deutschen Meister aus Hamburg – Die beiden Holler Nachwuchsstars Thilo Assmann und Luka Fettköther holen Punkte

(we) Eine nicht unerwartete Niederlage mussten die Holler Judoka auf eigener Matte gegen das Hamburger Judo-Team einstecken. Trotzdem ein beachtliches 5:9 für die Hamburger Judoka war der Endstand. In der Tabelle änderte sich nichts, die Hamburger bleiben an der Spitze, gefolgt von den Hollern, die den zweiten Platz seit dem dritten Kampftag einnehmen. Dicht hinter ihnen folgen mit einem Punkt Abstand immer noch die Potsdamer, die gegen Bottrop auf eigener Matte mit 9:5 gewannen. Es bleibt somit bis zum letzten Kampftag spannend, die Holler müssen in Aachen gegen Walheim punkten, um die Potsdamer auf Abstand zu halten. Erst dann können sie sich entspannt zurücklehnen und über die Qualifikation für das Finale der Vereinsmeisterschaften jubeln. Zum Finale qualifizieren sich nur die beiden ersten der Gruppen Nord und Süd.

Schon im Vorfeld hatten die Holler die Erwartungen gedämpft, denn die Hamburger wollten in dieser Saison den Hattric mit dem 3. Deutschen Titel in Folge und dann den Titel auf europäischer Ebene. Trotz Verzicht vieler wichtiger Leistungsträger für die Teilnahme zur Weltmeisterschaft, das Hamburger hat immer noch eine starke zweite und dritte Reihe.

Im ersten Durchgang sah es nicht ganz so gut aus, nach sieben Kämpfen stand es zur Pause 5:2 für die Gäste. Die Punkte holten Robert Barwig (bis 73 kg) und Mistral Jannsen (bis 90 kg). Zur Pause wurde radikal gewechselt. „Mit diesem Rückstand war kein Sieg mehr möglich und die anderen Judoka waren heiß und wollten unbedingt kämpfen.“ Kommentierte der Holler Coach Maxime Lambert diesen umfangreichen Tausch. Also wechselten die Holler gleich fünf von sieben Kämpfer und es erwies sich als Glücksgriff. Gleich im zweiten Kampf der Rückrunde gewann einer der beiden Holler Nachwuchskämpfer, Thilo Assmann mit einem spektakulären Haltegriff und holte unerwartet den nächsten Holler Punkt. Gleich darauf punkte Robert Barwig erneut und es stand 7:4 für Hamburg. Eigentlich hätten in der Folgebegegnung die Hamburger den Siegpunkt erkämpfen können. Und es sah auch schon so danach aus, als Luka Fettköther gegen Garcia Kurbjeweit deutlich in Rückstand lag. Aber Luka ließ sich nicht beeindruckend und legte einen drauf. Eine halbe Minute vor Ablauf der Zeit konnte Luka einen Wurfansatz dynamisch wegkontern und sich eine Ippon-Wertung zu seinen Gunsten holen. Es stand dann nur noch 7:5. Eine Sensation schien zum Greifen nahe, weil auf einmal ein Unentschieden in der Luft lag. Jelle van den Berg (+100 kg) und Philipp Dahn (bis 66 kg) konnten bis zur regulären Kampfzeit gleichberechtigt mithalten, aber im Golden Score verloren sie. Und es stand dann 9:5 für das Hamburger Team.

„Merkwürdiger Weise habe ich nach dieser Niederlage mich nicht niedergeschlagen gefühlt; im Gegenteil dieses Ergebnis war toll. Ganz viele Kämpfe sind ganz knapp ausgegangen. Es hat eigentlich wenige Ippons gegeben, was sehr wohl zeigte wie gleichstark die Kämpfer waren.“ War für Maxime Lambert die Schulbeurteilung. Robert Barwig, Mannschaftssprecher, zeigte sich ebenfalls von der Leistung seiner Mannschaft begeistert. „Wir haben in dieser Saison gegen die zwei stärksten Mannschaften gut ausgesehen und somit gezeigt, dass wir zurecht auf Platz zwei in der Gruppe Nord stehen. Die Stimmung in der Mannschaft ist so gut wie noch nie, wir müssten nächsten Samstag das Ding in Aachen packen.“

Fotos: Kathrin Stille „Thilo Assmann nach seinem erfolgreiche Haltegriff am Boden“

Der zweifache Deutsche Meister aus Hamburg kommt nach Holle

(we) Nach der Sommerpause hat die Mannschaft von Judo in Holle SD Admin Team den stärksten Gegner dieser Saison auf eigener Matte zu Gast – es ist der amtierende zweifache Deutsche Meister, das Hamburger Judo Team. Es wird an diesem Kampftag sicherlich ein Leckerbissen für die Judo-Bundesliga, da die Holler in dieser Saison eine tolle Serie ohne Niederlage vorgelegt haben – sie sind nicht ohne Grund der Tabellenzweite.

„Wir machen uns keine Illusionen und gehen nicht von einem Sieg aus. Diese Mannschaft hat ein Kämpferpotenzial zur Verfügung, das allen Mannschaften in beiden deutschen Ligen deutlich überlegen ist.“ Dämpft der Holler Coach Maxime Lambert eventuelle Erwartungen. „Na klar sind wir dieses Jahr richtig gut geworden und mit jeder Begegnung wuchs gerade das Selbstbewusstsein. Das ist beim Judo wichtig, viele Begegnungen werden vorab im Kopf entschieden.“ Aber der Holler Coach kennt auch die Grenzen, die Hamburger haben fast alle Kämpfer aus dem Nationalkader in ihren Reihen und zusätzlich in den sieben Gewichtsklassen sich jeweils mit mehreren international hochklassigen Kämpfern verstärkt. Wie beim professionellen Fußball die verfügbare Geldmenge die Stärke einer Mannschaft bestimmt, so auch beim Judo. Die Hamburger haben potenzielle Geldgeber, sodass alleine ein Kämpfer so viel erhält wie die gesamte Holler Mannschaft.

Einen Wehrmutstropfen müssen die Hamburger schlucken, gerade die erstklassigen Kämpfer werden nicht antreten dürfen, da eine Woche später die Weltmeisterschaften beginnen. Generell dürfen mindestens die deutschen Kämpfer dann zur Vermeidung des Verletzungsrisikos bei der Bundesliga nicht antreten. Am nächsten Wochenende werden Punkte für die Olympiaqualifikation gesammelt.

Das wird die Hamburger möglicherweise schwächen, aber auch die zweite und dritte Reihe besteht aus starken Kämpfern. Und auch die Holler werden aus gleichem Grunde auf fünf internationaler Kämpfer verzichten müssen. Kenneth van Gansbeke (-66 kg; Belgien), Tommi Mazias (-73 kg, Schweden WR 3.), Robin Pazek (-81 kg, Schweden); Sami Chouchi (-81 kg, Vize EM, Belgien); Matthias Mazen (-100 kg, Dänemark) bei der Junioren EM, sind nominiert und stehen nicht zur Verfügung

„Es wird sicherlich darauf ankommen, wer seine Lücken am besten füllen kann. Wir wollen von allen Mannschaften aus der Gruppe Nord immer noch das beste Ergebnis einfahren. Bislang haben die Spremberger mit 4:10 noch das beste Ergebnis erzielen können. Im letzten Jahr haben wir immerhin in Hamburg nur 5:9 verloren.“

Parallel haben die Holler auch ein Auge auf die Potsdamer, die als Tabellendritter sehr dicht auf sind. Potsdam empfängt die Mannschaft aus Bottrop, was eigentlich für den Tabellendritten kein Problem darstellen sollte. Letztendlich wird am letzten Kampftag eine Woche später die Entscheidung in Aachen fallen, ob die Holler diese hervorragende Tabellenplatzierung halten werden und sich zum Finale qualifizieren. Es bleibt spannend.

Veranstaltungsbeginn am Samstag, den 15.09.2018 um 15:30 h in der Holler Mohldberghalle

Foto: Kathrin Stille „Vor einem Jahr in Hamburg standen die Holler nicht schlecht da – wir haben ihnen in die Suppe gespuckt“

Die Holler Judoka gewinnen in Spremberg und halten den zweiten Platz

 

 

 

 

 

 

 

(we) „Dieser Sieg war überfällig, endlich haben wir unseren uralten Angstgegner auf eigener Matte besiegt und das auch noch eindeutig.“ Die Mannschaft von Judo in Holle SD ADMIN Team holte sich die beiden Siegpunkte mit einem 10:4 (100:37). „Das sehr engagierte Publikum in Spremberg ist immer wieder wie ein gleichzeitiger zweiter Gegner auf der Matte und schüchtert unnötig ein. Die Mannschaft hat sich davon nicht beeindrucken lassen, sondern konsequent die abgesprochene Linie durchgezogen. Es ist alles nach Plan gelaufen“ Resümierte zufrieden der Holler Coach Maxime Lambert über den jüngsten Erfolg.

Schon zum Auftakt setzten Jim Heijmann (bis 80 kg) und Robert Barwig (bis 73 kg) durch zwei schnelle Siege ein markantes Zeichen. Nach einer knappen Niederlage von Jelle van der Berg (plus 100 kg) holten die Holler mit Viktor Semenko (bis 100 kg), Jörg Onufriev (bis 60 kg) und Philipp Dahn (bis 66 kg) drei weitere Punkte. Mit 5:2 war der Pausenstand erreicht und für die Rückrunde mussten mindestens drei Kämpfer gemäß Reglement ausgetauscht werden. In den letzten Jahren war das für die Holler immer eine Schwachstelle, aber seit diesem Jahr hat sich diese Schwachstelle als Stärke gedreht, da die gegnerischen Mannschaften nicht so gut mithalten konnten. So wie der erste Durchgang begann, so begann auch der zweite. Die beiden ersten Punkte holten wieder Jim Heijmann (bis 80 kg) und Robert Barwig (bis 73 kg). Bis 100 kg wurde Mistral Janssen erfolgreich hochgesetzt und holte den wichtigen Siegpunkt zum Zwischenstand von 8:3. Anschließend erzielte Jörg Onufriev (bis 60 kg) mit 10 Sekunden Kampfzeit den schnellsten Ippon des Tages. Den letzten und somit zehnten Punkt gewann erneut Philipp Dahn (bis 66 kg).

„Über die Saison hat sich die Mannschaft sehr gut entwickelt. Wir haben mit der Zeit ein großes Kernteam aufbauen können, mit dem wir in den meisten Gewichtsklassen souverän wechseln können. Wir können uns aktuell den Luxus erlauben, richtig gute Kämpfer auf der Bank sitzen zu lassen, die in jeder anderen Mannschaft sofort antreten könnten. Das erklärt unseren Erfolg.“ So Robert Barwig, Mannschaftssprecher des Holler Teams. „Wir haben besonders Selbstbewusstsein gewonnen. Unsere Kämpfer gehen mit einem speziellen Siegeswillen auf die Matte, da will keiner was anbrennen lassen.“

Und Maxime Lambert ergänzt „Das war vor der Sommerpause die letzte Begegnung. Wir haben erst Mitte September die beiden letzten Begegnungen gegen Hamburg und Walheim. Jetzt gilt es, die nächsten 11 Wochen den Spannungsbogen zu halten. Hamburg wird kein Geschenk und gegen Walheim müssen wir auswärts unbedingt gewinnen, wenn wir unseren zweiten Platz halten wollen. Die Potsdamer haben nur noch Gegner aus dem unteren Tabellenbereich und werden sicher noch vier Punkte holen können.“

Bedingt durch die kontinuierliche Erfolgsserie wird in Holle schon hinter vorgehaltener Hand darüber nachgedacht, ob im nächsten Jahr auch die Möglichkeit der Teilnahme an der Europaliga wahrgenommen werden soll. „Stimmt, wir haben bislang noch keine Niederlage eingesteckt, dann darf man ein bisschen träumen, aber erstmal wollen wir das Finale erreichen. Alle vier Finalteilnehmer aus den beiden Gruppen Süd und Nord sind automatisch qualifiziert. Aber das kostet richtig Geld und ob wir das dann in Hildesheim finden, weiß ich nicht.“ Bestätigt Maxime Lambert die Überlegungen im Hintergrund.

Die Holler haben ihren Vorsprung in der Tabelle halten aber nicht ausbauen können, weil zeitgleich die Potsdamer gegen Godesberg 9:5 gewannen. Sie sind ein Platz nach oben gerutscht und haben mit Witten getauscht, die gegen Hamburg mit 3:11 verloren. Durch den Sieg der Bottroper gegen Leverkusen (9:5), die damit vom siebenten auf den fünften Platz kamen, verschlechterten sich die kampffreien Walheimer auf den sechsten Platz.

 

Fotos: Kathrin Stille

Holle tritt in Spremberg bei einer heimstarken Mannschaft an

(we) „Wenn wir unseren zweiten Tabellenplatz halten wollen, dann müssen wir gewinnen. Andernfalls könnten die Potsdamer, die uns dicht auf den Fersen sind, bei einem denkbaren Sieg in Godesberg uns sogar überholen.“ Steckt der Holler Coach Maxime Lambert die Linie für den nächsten Kampftag ab. Es wird in der Tat nicht einfach werden, weil die Spremberger schon immer sehr heimstark sind. Die Holler hatten noch in der 2. Bundesliga in Spremberg immer verloren. Besonders beeindruckend ist das Spremberger Publikum, das sehr engagiert die eigene Mannschaft ohne Unterbrechung lautstark unterstützt. Viele Judoka lassen sich davon einschüchtern und verkaufen sich dann unter Wert.

„Wir sehen nicht nur die psychologische Komponente durch die sehr heiße Atmosphäre in der Halle, sondern auch den sportlichen Aspekt. Die Spremberger haben die meisten Punkte in den beiden Gewichtsklassen bis 81 und plus 100 kg geholt. Und zusätzlich holten sie gute Punkte bis 66 und bis 73 kg. Eigentlich müssten wir gegenhalten können, aber nicht die Papierlage sondern die Tagesform entscheidet.“ Ist die Analyse von Seiten der Holler. In der zweiten Bundesliga waren die Spremberger die Angstgegner, erst im Ausstiegsjahr 2014 erreichten die Holler auf eigener Matte einen klaren Sieg mit 9:5. Im letzten Jahr, nachdem auch die Spremberger aufstiegen, reichte es nur zu einem für die Holler enttäuschenden Unentschieden.

Zeitgleich treten die Potsdamer in Godesberg an und haben die Chance mindestens zu den Wittener mit einem Sieg aufzuschließen. Witten muss in Hamburg antreten und es würde schon an ein Wunder grenzen, wenn sie dort gewinnen. Eher wird es darum gehen, überhaupt Punkte zu holen. Die dritte Begegnung ist ein Kellerderby, da Leverkusen in Bottrop antritt.

Veranstaltungsbeginn in Spremberg ist um 18:00 Uhr; die Begegnung wird unter sportdeutschland.tv im Internetstream übertragen.

 

Foto: Katrin Stille: „Robert Barwig setzt seinen Wurfansatz durch“

http://sportdeutschland.tv/judo-bundesliga/bundesliga-ksc-asahi-spremberg-vs-judo-holle

Die Holler Judoka gewinnen gegen Bottrop und bleiben ohne Niederlage

(we) Die Mannschaft von Judo in Holle SD ADMIN Team machte es im ersten Durchgang spannend. Zur Pause führten sie nur 4:3, legten aber in der Rückrunde richtig vor und gewannen letztendlich 9:5 (84:57). Sie konnten damit ihren zweiten Platz in der Tabelle halten. Die Potsdamer rutschten um einen Platz ab, weil sie kampffrei hatten; dagegen nutzten die Wittener ihre Chance gegen Spremberg auf eigener Matte. Sie siegten klar mit 11:3 und nehmen nun kurzzeitig den dritten Tabellenplatz ein. Dieser Plätzetausch war die einzige Tabellenveränderung. Vom Platz bis neun nach unten ergaben sich keine Verschiebungen. Trotz Niederlage gegen Hamburg behielten die Walheimer ihren fünften Platz. Im Kellerduell siegte Leverkusen gegen Godesberg und holte seine ersten Punkte.

Die Holler Mannschaft zumindest ihre Betreuer waren sich der Stärke der Bottropper unsicher, obwohl die Gäste nicht in ihrer stärksten Formation antreten. Auch die Holler hatten Lücken, was den Freiraum für das Wechseln in der Rückrunde deutlich einschränkte. Tatsächlich die Punkte gingen im Wechsel an beide Mannschaften. Die Punkte holten Viktor Semenko (bis 100 kg), Kenneth van Gansbeke (bis 66 kg), Jelle van den Berg (plus 100 kg) und Jörg Onufriev (bis 60 kg).

 

Wie so immer musste für den zweiten Durchgang für die Mannschaftsaufstellung drei Kämpfer ausgewechselt werden und damit begann der übliche Poker. Diesmal hatten die Holler besser die Lage abgeschätzt, während für die Bottropper die Wechselschwächen offenbar wurden. Die Holler gewannen im zweiten Durchgang gleich fünf Punkte von sieben und die Partie endete somit 9:5. Für Holle holten wie im ersten Durchgang die Punkte Viktor Semenko (bis 100 kg), Robert Barwig (bis 73 kg), Jelle van den Berg (plus 100 kg), Mistral Janssen (bis 90 kg) und Jörg Onufriev (bis 60 kg).

Nach diesem erneuten Sieg macht sich zunehmend im Holler Umfeld die Gewissheit breit, dass ihre Mannschaft den zweiten Tabellenplatz halten könnte. Man schaut auf die Verfolger und das sind Witten und Potsdam. Witten, die mit einem Punkt Abstand hinter Holle sind, hat nur noch zwei Begegnungen und eine davon gegen Hamburg, bei der die Hamburger als Sieger hervorgehen werden. Holle hat noch drei Begegnungen und auch eine noch gegen Hamburg. Die beiden nächsten Begegnungen werden auswärts gegen Walheim und Spremberg ausgetragen, wo es eine Chance gibt, als Sieger von der Matte zu gehen. Hingegen sind die Potsdamer eine viel konkretere Gefahr, weil sie ihre drei Begegnungen gegen Mannschaften aus unterem Tabellenfeld austragen müssen und eine hohe Siegchance haben. Sie könnten noch mal sechs Siepunkte holen.

„Eins ist doch mal klar, die Finalteilnahme mit einem zweiten Tabellenplatz ist noch nicht sicher. Wir dürfen uns keinen Schnitzer erlauben und werden uns auf den nächsten Kampftag konzentrieren. Der findet in Spremberg statt und die Stimmung ist dort immer sehr aufgeheizt. Wir haben in Spremberg noch nie gewinnen können, aber diesmal müssen wir es, wenn wir ins Finale wollen.“ Resümiert der Holler Coach Christophe Lambert.

Fotos Kathrin Stille: „Viktor Semenko im roten Anzug holt für Holle den ersten Punkt“

Bottrop ein schwer kalkulierbarer Gegner

(we) Gefragt über die Bottroper Mannschaft, die nächsten Samstag nach Holle zur 1. Bundesliga kommt, beginnt  Maxime Lambert, der Holler Coach, der sonst nie um eine Antwort verlegen ist, zu drucksen. „In diesem Jahr fällt es mir schwer, diese Mannschaft vernünftig einzuschätzen. Sie sind im unteren Tabellenbereich nur auf Platz sieben, aber ich glaube sie sind stärker, als die aktuelle Position es wiedergibt. Sie bei den heimkampfstarken Sprembergern gewonnen und haben gegen die beiden vorderen Mannschaften Witten und Walheim unentschieden gekämpft und haben bislang nur gegen Hamburg verloren.“ Entwickelt der Holler Coach eine differenzierte Einschätzung. „Gegen Witten haben wir auch nur ein Unentschieden rausgeholt und das ist bislang der einzig mögliche Vergleich, weil wir Holler uns gegen andere Mannschaften stellen mussten.“

Eigentlich könnten die Holler diese Begegnung gelassen angehen, denn seit ihrem Aufstieg vor zwei Jahren haben die Holler beide Begegnungen mit 10:04 und 8:6 gewonnen. Außerdem scheinen die Holler selber stärker aufgestellt zu ein, als die Jahre zuvor. „Ich bin lieber vorsichtiger und ein Stückchen skeptischer, weil ich aus den Ergebnissen sehe, dass die Bottroper in sechs Gewichtsklassen gar nicht so schlecht dastehen, nur im Schwergewicht konnte erst ein Siegpunkt eingefahren werden.“

Die Holler werden im Wesentlichen auf die Kernmannschaft setzen und gezielt einzelne Kämpfer im 2. Durchgang reinbringen. „Da gehen wir jetzt eher konservativ und mit verhaltener Experimentierfreude ran. Es gibt da auch von den nicht eingesetzten Kämpfern kein Murren, weil jeder die Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes vor Augen hat und alle auf eine mögliche Finalteilnahme hin fiebern.

Eine kleine Besonderheit am Rande, der langjährige Kämpfer und nun Mitcoach der Holler Mannschaft Christophe Lambert hat seinen Polterabend bewusst auf diesen Tag vorverschoben, da seine Verlobte Rike Ruhwinkel für viele Jahre in der Bottroper Frauenmannschaft in der Bundesliga gekämpft hat. Beide werden an diesem Tage ihre Mannschaft getrennt anfeuern, was aber ihr Verhältnis nicht belasten wird.

Veranstaltungsbeginn in der Holler Mohldberghalle ist wie immer um 15:30 Uhr.

Die Holler Judoka gewinnen erwartungsgemäß gegen Godesberg

(we) „Was anderes als ein Sieg durfte gegen den Tabellenletzten nicht herauskommen. Es ging letztendlich nur noch darum wieviel Punkte wir holen.“ Bewertete der Coach Maxime Lambert von Judo in Holle SD ADMIN Team die Auswärtsbegegnung. Und das lässt sich zeigen: 10:4 und damit konnte dies Platzierung als Tabellenplatzzweiter gut gewahrt werden. Die möglichen Mitkonkurrenten haben ihre Chancen nicht genutzt. Walheim hat in Spremberg mit 3:11 deutlich gepatzt und rutschte nun von Platz drei auf Platz fünf. Gleichermaßen kam Witten in Bottrop über ein Unentschieden nicht hinaus und blieb auf Platz vier. Hingegen hat Potsdam die Niederlage gegen Holle verdaut und hat auf eigener Matte deutlich mit 12:2 gegen Bayer Leverkusen gewonnen und rutschte dafür gleich wieder von Platz fünf auf Platz drei. Hamburg hatte kampffrei, konnte keine Punkte holen, aber blieb trotz alledem Tabellenerster.

Unter nicht besonders einfachen Witterungsbedingungen konnte man sehr schnell erkennen, dass dieses drückende Wetter sehr stark auf die Kondition aller Kämpfer beider Mannschaften sich unvorteilhaft auswirkte und Konzentrationsfehler sich auch einschlichen. Obwohl das Endergebnis einen dominanten Sieg widerspiegelt, so mussten sich die Holler Judoka doch recht stark bemühen, um die Punkte zu holen. In der obersten Gewichtsklasse mussten die Holler gegen den Weltranglisten 34. Vladut Simionescu aus Rumänien beide Punkte lassen.

Den Auftakt in den beiden Durchgängen machten auslosungsbedingt die Schwergewichtler und damit holten zu Anfang immer die Godesberger den ersten Punkt. Anschließend zogen nach:  Robert Barwig (bis 73 kg), Mistral Janssen (bis 90 kg), Jörg Onufriev (bis 60 kg), Tim Heijmann (bis 81 kg) und Philip Dahn (bis 66 kg).

 

In der Pause gab es lange Beratungen, wie gewechselt werden sollte. Dabei hatten die Holler eher ein Luxusproblem, aus den vielen Leistungsträger die richtigen zu wählen und viele andere nicht antreten zu lassen. Das Konzept ging letztendlich auf, denn auch im zweiten Durchgang wurden fünf von sieben Kämpfe gewonnen. Die Punkte holten Eder Garlef (bis 73 kg), Tim Heijmann (hochgesetzt auf 90 kg), Danny Paul Kiel (bis 60 kg), Soshin Katsumi (bis 81 kg)und Mistral Janssen (hochgesetzt auf 100 kg)

Aus Holler Sicht war der Kampf im zweiten Durchgang in der Gewichtsklasse bis 60 kg von Danny Paul Kiel der Schlüsselkampf und auch Highlight. Zum einen war es der Siegpunkt zum Zwischenstand von 8:3, aber auch der Wurf selbst war spektakulär und zeigte seine Qualität in der Körperbeherrschung. Aus einem Ausheber, den André Baum fast erfolgreich umsetzen konnte, befreite sich Danny Kiel und übernahm den Schwung ohne Ansatzverzögerung zum eigenen Wurf, der glatt mit Ippon gewertet wurde.

 

Eigentlich hatten die Holler erwartet, ihren ehemaligen Mitstreiter Falk Petersilka auf der Matte zu erleben. Er hatte aber vom Bundestrainer keine Erlaubnis zum Bundesligakampf erhalten und so kam es eben doch nicht zum Spitzenduell in der Gewichtsklasse bis 90 kg.

„Ich bin zufrieden, wir konnten unser taktisches Konzept einhalten. Alle Kämpfer haben maximal gegeben, was möglich war. So konnten wir an der Tabellenspitze bleiben und so muss es weitergehen. Andererseits mit unserer Favoritenrolle werden wir auf einmal zu den Gejagten. Früher waren wir die Jäger, die den vorderen Mannschaften ein Bein stellen wollten. Und nun sind wir nicht mehr die Jäger, auf einmal müssen wir viel vorsichtiger, risikoärmer aufstellen, weil wir auf keinen Fall verlieren wollen. Vor kurzem hätten wir auch andere viel mehr zum Zuge kommen lassen, damit sie sich beweisen können. Dieses Risiko wollen wir momentan nicht eingehen. Zusätzlich wächst der Druck, gerade von uns selbst aus der Mannschaft. Eine Finalteilnahme wird immer realistischer und alle wollen diese einmalige Chance nutzen. Dieser Druck motiviert, aber kann auch als Belastung bremsen.“ reflektiert Maxime Lambert Stunden nach der Begegnung. Die beiden nächsten Begegnungen vor der Sommerpause werden genau diese Bedeutung haben. Bottrop auf Platz sieben tritt stärker auf als die Platzierung widerspiegelt, da sie den Favoriten wie Witten und Walheim ein Unentschieden abgerungen und beim heimstarken Spremberg die Siegpunkte geholt haben. „Sie werden nicht einfach zu nehmen sein.“

Am kommenden Wochenende wird Bottrop in Holle am Samstag, den 16.06. um 15:30h antreten.

 

Fotos Kathrin Stille: mit Robert Barwig, Mistral Janssen, die Holler Coach-Bank, stehend, sowie Danny Paul Kiel im Kampf, der den Sieg sicherte

Fotos: Kathrin Stille

Autor der Texte: Wolfgang Ernst

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